Azubi-Blog

Trainingsgespräch

... das hört sich nicht gerade chillig an..

Sicherlich kennt ihr es alle aus der Schule, diese nervigen Referate. Die Vorbereitung ist meist sehr aufwendig und nimmt viel Zeit in Anspruch. Und dann kommt das Schlimmste ja erst noch, nach der ganzen Arbeit, muss man es auch noch präsentieren und wird meistens bewertet.

In der Bankausbildung gibt es so etwas ähnliches - die Trainingsgespräche.
Vielleicht habt ihr euch schon einmal gefragt, wie man eigentlich Kundenberater wird. Natürlich muss man das Beraten genauso lernen und üben, wie ein Schulthema. Nur eben nicht auf dem Papier. Deshalb gibt es die Trainingsgespräche. In unserer Bank läuft das so ab: Wir bekommen einen Trainingsplan, indem steht, wie oft und mit welchem Trainer wir ein Gespräch haben. Die Trainer sind unsere Kolleginnen und Kollegen, die selbst Kunden beraten und uns so viele Tipps aus der Praxis geben können. Solch ein Gespräch findet ungefähr alle zwei Monate statt.

Besonders am Anfang bin ich meistens schon ein bisschen aufgeregt, weil ich nicht genau weiß, was auf mich zukommt. Wie auch bei der Prüfung erhalten wir verschiedene Fälle, in denen die Rahmendaten unseres Testkunden stehen. So könenn wir uns optimal vorbereiten und die mündliche Prüfung fällt uns deutlich leichter, da wir die Rahmensituation ja schon kennen. 


Bevor diese Trainings stattfinden, hat unser Lehrjahr auch eine Schulung dazu bekommen. Dort haben wir die einzelnen Phasen eines Beratungsgespräches kennengelernt. Diesen roten Faden können wir in alle Gespräche übernehmen. Den Grundstein muss ich dann nur noch auf die Kundensituation anpassen. Es kommt also schnell Routine in die Gespräche und sie sind gar nicht mehr so aufregend.


Wie auch bei den Referaten in der Schule, umso öfter man es macht, desto einfacher und leichter ist es. Ich habe selbst gemerkt, dass man sich durch die Gespräche viel sicherer wird und langsam eine Routine entwickelt. In erster Linie unterstützt es mich bei der mündlichen Abschlussprüfung. Ich bin sehr froh, dass ich in der Abschlussprüfung nicht mein erstes Kundengespräch machen muss. Ich glaube es hilft auch in alltäglichen Situationen weiter, zum Beispiel wenn man vor einer Gruppe etwas präsentieren muss.


Am Ende muss man sagen – egal  ob Referat oder Tainigsgespräch - es ist immer eine hilfreiche Erfahrung, egal ob im Privatem oder im Berufsleben.


Eure Sandra

Unsere Azubine Sandra mit ihrer Beratungsmappe bei der Vorbereitung auf ein Trainingsgespräch