Azubi-Blog

Praktikum im Studium bei der Raiffeisenbank

Mein Praktikum im Studium Oder: Was macht man eigentlich so in der Bank?

Ein Praktikum bei der Bank – na ja, also – am Ende des Semesters vor dem Praktikum habe ich noch gedacht, dass das eher trocken wie beim theoretischen Studium bzw. stressig oder sogar langweilig werden könnte. Aber wie auch schon bei meinen vorherigen Prüfungsphasen aber ich war mir sicher, dass ich das Alles durchziehen werde.

Jetzt liegen die ersten Wochen als Praktikant bereits hinter mir und kann sagen, dass das mal gar nicht so ist, wie man es vorstellt. Ehrlich gesagt hätte ich einige der Aufgaben, die ich bekommen habe, ganz und gar nicht mit einer Bank in Verbindung gebracht.  

Eine meiner Sorgen war das lange Sitzen vorm PC. Ich bin Student der Wirtschaftswissenschaften, kenne also die Arbeit am Schreibtisch von meinen Lernphasen zur Genüge. Aber den ganzen Tag vor dem Computer? Das wird doch irgendwann langweilig und anstrengend. Aber genau das Gegenteil war der Fall – ich durfte direkt zu Beginn Einstiegsseiten mit Bildern zu verarbeiten – für Flyer und Heftchen. So richtig Photoshop-mäßig.

Am Anfang hat es etwas gedauert bis ich mich bei den Programmen zurechtfinden konnte, aber danach fühlt man sich auch richtig professionell dabei und merkt manchmal nicht, wie schnell die Zeit vergehen kann. Das klingt für dich bestimmt etwas komisch, aber so ist’s wirklich – man macht sich auch Gedanken oder diskutiert zusammen darüber, wie man etwas gestalten könnte und sitzt auch nicht nur die ganze Zeit am bzw vor dem PC und tippt Rechnungen oder Protokolle ab. Vor Allem wenn man mit Kolleginnen und Kollegen über die eigene Gestaltung einer Startseite diskutiert vergeht die Zeit wie im Flug.

Überhaupt – der Umgang unter den Kollegen ist richtig freundschaftlich und gar nicht distanziert. Ich war wirklich verwundert – es wird kaum gesietzt! Bei der engen Zusammenarbeit darf natürlich der Respekt voreinander nicht fehlen. Doch wir erzählen uns natürlich auch, was man zum Beispiel so am Wochenende gemacht hat. In der Pause gibt es ab und zu auch eine Mädelsrunde – und bestimmt auch Männerrunden.

Aber natürlich arbeitet und leistet man etwas Greifbares und hat immer zu tun, wie zum Beispiel einen offiziellen Brief oder einen  Bericht schreiben – es ist also kein Kinderfasching. Aber trotzdem: Eintönig ist das Leben in der Bank nicht. Man bereitet Veranstaltungen vor und hilft sich gegenseitig, wenn es mal etwas zu tun oder zu tragen gibt. Man muss sich auch keine Gedanken machen, wenn mal etwas nicht passt – ich bin hier das Musterbeispiel – Ich frage gefühlt jede zweite Minute nach, wenn was nicht passt, ich etwas nicht verstehe oder kann, aber die anderen helfen einem immer, und wirken nicht gleich genervt. Mein Praktikum war also ganz anders als gedacht, und bei dir wird es hoffentlich auch so!

Euer

Sinan