Azubi-Blog

Mittagspause in der Bank

Servus, ich heiße Niklas und bin momentan im 3. Lehrjahr. Aktuell bin ich in der Geschäftsstelle Wettelsheim, die zum Marktbereich Altmühltal gehört. Ich möchte euch gerne einen Einblick in die Mittagspause eines Bankalltages geben.
 
Je nach Geschäftsstelle läuft die Mittagspause ganz unterschiedlich ab:

Beispielsweise in der Hauptstelle Weißenburg verbringen die Kollegen je nach Abteilung die Mittagspause gemeinsam. Somit hat man die Möglichkeit die Kollegen nicht nur beruflich, sondern auch privat kennenzulernen.


Als Treffpunkt bietet sich die "Mitarbeiter-Küche" an, die von allen Kollegen und Führungskräften in der Mittagszeit gerne besucht wird. In ganz lockerer und offener Atmosphäre werden Unterhaltungen geführt und Witze gemacht. Lustig ist es vor allem, wenn einer der Abteilungsleiter einen Witz macht. Dann erlebt man die Führungskraft ganz neu und merkt, dass ein Vorgesetzter auch "nur" ein ganz normaler Mensch ist ;-).

Die Mittagspause in der Hauptstelle Gunzenhausen läuft meist nach derselben Reihenfolge ab. Zuerst wird gemeinsam mit den Kollegen Mittagessen, wie z.B. Pizza, Döner, Chinesisch etc. besorgt und anschließend relativ zügig gegessen. Wir beeilen uns lieber mit dem Essen etwas, damit danach mehr Zeit zum Kickern bleibt. Als Treffpunkt bietet sich in der Hauptstelle Gunzenhausen die "Mitarbeiter-Küche" oder auch der Raum, in dem der Kicker steht, an. Vor allem das Kickern ist in Gunzenhausen sehr beliebt und macht am meisten Spaß :). Beim Kickern gibt jeder Kollege sein Bestes und dabei kann es passieren, dass schon manchmal die Emotionen hochkommen. Egal ob Sieg oder Niederlage - wer beim Kickern dabei ist erlebt Emotionen pur =) Oft haben wir sogar einen Spieleinsatz, sodass der Verlierer bei einem zu Null-Sieg für das Team etwas spendieren muss. Das steigert den Ehrgeiz nochmal! Ich selbst bin leider auch kein Profi-Kicker. Deswegen wird es manchmal echt schwer, gegen ein eingespieltes Team zu durch zu halten. Aber zu Null habe ich zum Glück noch nicht verloren - ich hoffe, das bleibt auch so.

Als ich meinen Ausbildungsaufenthalt in der Geschäftsstelle Nennslingen hatte, konnte ich meine Mittagspause sogar zu Hause verbringen. Das liegt daran, dass ich in Gersdorf wohne und die Entfernung zu Nennslingen nur wenige Minuten beträgt. Da ich selbst noch nicht Auto fahren durfte, hat mich meine Oma mittags in der Bank abgeholt und wieder zur Arbeit gefahren. Das tägliche Mittagessen á la Oma war wirklich super :)

In Wettelsheim haben wir auch eine besondere Mittagspause, weil wir häufig sogar selber kochen. Die Kolleginnen und Kollegen kochen aus meist einfachen Zutaten die besten Gerichte, die zwar schnell gehen aber mega gut sind :o. Langsam lerne ich auch das Kochen :D. Danach entspannen wir uns noch kurz in der Küche und dann gehen wir eine Runde spazieren, bis wir dann nach dem Verdauen wieder weiter arbeiten.

Jetzt konnte ich euch hoffentlich einen kleinen Einblick verschaffen, was um die Mittagszeit in der Bank passiert, bis sich die Schaltertüren nach der Pause wieder öffnen.

Azubi Niklas mit seinen Kolleginnen Juliane und Sandra in Wettelsheim

Nein, unsere Azubis müssen die Kollegen nicht bekochen. Für leckeren Kuchen mit Schlagsahne macht Niklas aber mal eine Ausnahme ;-)