Azubi-Blog

Ein Tag im Seminar

Hi, mein Name ist Julia und ich möchte euch heute ein wenig erzählen, wie ein Tag auf Seminar bei uns so abläuft. Bei dem Wort „Seminar“ dachte ich mir damals „Oh Schreck – eine komplette Woche und noch länger den ganzen Tag nur zuhören und lernen.“ Aber ich kann euch beruhigen, so ist es zum Glück nicht! ;-)

Ihr fahrt jedes Lehrjahr meistens für eine Woche nach Beilngries zu der Akademie der bayerischen Genossenschaftsbanken. Dort trefft ihr auf Azubis aus verschiedensten bayrischen Raiffeisenbanken. So lernt ihr nicht nur neue und manchmal zugegebenerweise witzige Dialekte kennen – sondern erfahrt auch noch gleich, wie die Ausbildung in anderen Banken abläuft und könnt Kontakte knüpfen.

Den Stoff, den wir in Beilngries durchnehmen entspricht größtenteils dem Stoff der Berufsschule. Es ist also eine gute Vorbereitung bzw. Wiederholung für die Abschlussprüfungen und die Berufsschule. Natürlich werden manche Themenbereiche tiefergehend behandelt als in der Berufsschule - andere oberflächlicher. Außerdem stehen Themen wie Kundenberatungstrainings auf dem Stundenplan. Ihr hab bei den verschiedenen Themengebieten unterschiedliche Dozenten, die selbst in der Bank arbeiten oder einmal gearbeitet haben. Man hat also immer gute Praxisbeispiele und es ist nicht immer nur blanke Theorie. Am Ende ist es eine gute Mischung und bereitet uns super auf die Prüfungen vor.

Aber wie schaut so ein Seminartag eigentlich aus?

In der Früh wird erst einmal kräftig gefrühstückt und dann beginnt um 8 Uhr der Unterricht. Der Unterricht geht dann ca. bis halb eins. Puh - 4 Stunden sind schon geschafft. Aber mit Gruppenarbeiten, Flipcharts-Gestaltungen, einer kleinen Pause zur Stärkung und wechselnden Themengebieten vergeht die Zeit ziemlich schnell.

Danach steht erstmal die Mittagspause an- falls ihr gerne und lecker esst, könnt ihr euch auf die Seminare freuen! :-) Etwa um halb zwei beginnt dann wieder der Unterricht und endet gegen ca. fünf Uhr. Das handhabt jeder Dozent etwas unterschiedlich – und auch die Unterrichtseinheiten werden individuell von den Dozenten gestaltet. Es kann also gut sein, dass wir eins von den Skripten, die wir jeden Tag kriegen auch einmal abends nach dem Unterricht durcharbeiten müssen. Nach dem Unterricht machen wir meistens gleich die Aufgaben und schauen uns den Stoff noch einmal gut an, bevor wir zum Abendessen gehen.

Danach ist Freizeit angesagt – während des Seminars gibt’s viele Möglichkeiten: Egal ob eine Runde Schwimmen, in den gut ausgestatten Fitnessraum zum auspowern oder gemeinsam mit den Kollegen auf die Kegelbahn. Oder auch einfach bei einem Getränk eine Runde im Bistro sitzen und entspannen.

Ihr lernt nicht nur sehr viel, sondern wachst auch als Team in euerem Lehrjahr super zusammen!

Julia beim Bearbeiten der Unterlagen aus ihrem Seminar