Unser Azubi Blog

Ausbildung live bei der Raiffeisenbank

Werde mehr als Banker: Werde Teil einer starken Gemeinschaft, die keine Ellenbogen braucht, um weiterzukommen!


Ausbildung bei der Bank? Ist das nicht mega langweilig und trocken? Nur Papier und trockene Themen? Das sehen wir anders! Und fragen die, die es betrifft - unsere Azubis berichten hier aus ihrem Alltag als Banker.

Wir haben dein Interesse geweckt? Dann bewirb dich gleich und sichere dir einen Ausbildungsplatz in unserer Bank!

Rund um den Ausbildungsbeginn

Alles rund um den Ausbildungsbeginn im September 2018

Gerne möchten wir mit euch die ersten Eindrücke unserer Einführungswoche teilen und darüber berichten, wie die ersten Arbeitstage in der Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen eG ablaufen.

Am ersten Arbeitstag, Montag 03.09.2018, wurden unsere neuen Auszubildenden in der Hauptstelle in Gunzenhausen offiziell durch den Vorstandsvorsitzenden Wilfried Wiedemann, durch den Ausbildungsleiter Walter Niederlöhner und durch die Ausbildungsbetreuerin Philomena Naß begrüßt.

Herr Wiedemann informierte die Auszubildenden über die Ursprünge der Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen eG und über die dahinterstehende genossenschaftliche Idee. Bereits zum Ausbildungsbeginn soll unserem neuen 1. Lehrjahr die große Bedeutung des genossenschaftlichen Auftrags nähergebracht werden.

Anschließend fand eine Vorstellungsrunde statt, in der sich jeder neue Azubi persönlich anhand eines Flip-Charts vorstellen durfte.

Damit die neuen Auszubildenden auch mit den Räumlichkeiten und neuen Kollegen in der Hauptstelle vertraut werden, wurden sie durch alle Abteilungen der Hauptstelle Gunzenhausen geführt.

Am Nachmittag folgte ein Kennenlernausflug zum Adventure-Campus nach Treuchtlingen. Dort stand eine abenteuerliche Mountainbike-Tour und ein Kletter-Parkour auf dem Programm. Vor allem im Kletter-Parkour war Teamgeist gefragt, da sonst die Hindernisse in einigen Metern Höhe nicht zu bewältigen gewesen wären. Durch den Team-Building-Ausflug fand der erste aufregende Arbeitstag einen sehr passenden Ausklang.

 

Der zweite Arbeitstag fand in der Hauptstelle in Weißenburg statt. Dort gab es am Vormittag die Möglichkeit, das Ausbildungskonzept der Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen eG kennen zu lernen. Ein weiterer wichtiger Teil im Rahmen der Einführungswoche waren erste Schulungen im richtigen Umgang mit IT-Programmen und IT-Sicherheit. Damit unsere neuen Auszubildenden einen ersten Einblick in die Geschäftsräume der Hauptstelle in Weißenburg erhalten, fand auch hier ein gemeinsamer Rundgang statt.

Nach einem kurzen Abschlussgespräch ging schon der zweite schöne und eindrucksvolle Arbeitstag zu Ende.

 

Am dritten Arbeitstag verließ unser 1. Lehrjahr unser Geschäftsgebiet und fuhr gemeinsam nach Ingolstadt zum VR-Active-Start der ABG-Akademie. Diese Veranstaltung wurde speziell für alle neuen Auszubildenden der Genossenschaftsbanken organisiert. Das abwechslungsreiche Tagesprogramm kam bei den bayernweit über 500 Auszubildenden sehr gut an und sorgte für große Begeisterung. Neben einem großen Gewinnspiel mit der Chance auf attraktive Preise galt auch das Segway-Fahren zu den besonderen Highlights des Tages.

 

Der vierte und fünfte Tag der Einführungswoche ging „etwas ruhiger“ zu und wurde im Rahmen verschiedener Schulungen gestaltet, um unsere Auszubildenden in die Tätigkeiten im Bankwesen möglichst Schritt für Schritt langsam heranzuführen.

 

Seit Montag, 10.09.2018, verteilen sich die neuen Auszubildenden auf ihre Einsatzgebiete in den verschiedenen Abteilungen und Geschäftsstellen unserer Bank.

 

Gemeinsam mit dem ersten Lehrjahr freuen sich alle Kollegen der Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen eG auf die bevorstehenden 2,5 Ausbildungsjahre und wünschen allen Auszubildenden einen guten und erfolgreichen Ausbildungsstart!

Wie geht's nach der Ausbildung weiter?

 Interview mit einem jungen Berater

Ich heiße Annika, bin 17 Jahre alt und Auszubildende im 2. Lehrjahr in der Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen eG.

 

Was steckt eigentlich dahinter, wie kann´s weiter gehen?

 

Diese und weitere Fragen habe ich mir heute für euch gestellt und mich mit Marco  -  einem jungen Gewerbekundenberater - getroffen, um zu hinterfragen, wie es bei ihm weiter ging nach der Ausbildung.

 

 

Kurzer Steckbrief zu Marco:

aktuelle Stelle: Gewerbekundenspezialist in der Firmenkundenabteilung Weißenburg

Alter: 22 Jahre

seit wann, wie lange schon in unserer Bank: seit September 2012, also 6 Jahre

 

 

„Wann begann deine Ausbildung und wann warst du fertig mit deinem Abschluss? Wie alt warst du dann?“

 

„Meine Ausbildung hat am 01.09.2012 begonnen und ging bis Anfang Februar 2015, da hatte ich meine mündliche Abschlussprüfung. Ich habe mit 15 angefangen, wurde im Oktober dann 16 und war dann mit 18 fertig, also regulär 2,5 Jahre Ausbildungszeitraum.“

 

„Würdest du die Ausbildung rückblickend noch einmal machen? Welche Highlights gab es und was hat dir besonders gefallen?“

 

„So in diesem Ausbildungskonzept mit Sicherheit ja! Man kommt in verschiedene Abteilungen und hat dadurch viele unterschiedliche Einblicke. Allgemein ist die Ausbildung keineswegs eintönig oder langweilig sondern sehr vielseitig aber auch fordernd. Je länger man schon bei uns in der Raiffeisenbank ist, desto größere Entwicklungschancen hat man, so sehe ich das. Mein Highlight war die Firmenkundenabteilung, in der ich 3 Monate eingeteilt war. Zusammen mit der Immobilienabteilung waren diese Gebiete komplettes Neuland für mich in meiner Ausbildung. Aber auch z. B. in der Marketingabteilung in Gunzenhausen war es wirklich cool. Nicht nur für die Arbeit habe ich was gelernt sondern auch für mein ganzes Leben und das obwohl ich zuvor wirklich keinen Bezug dazu für mich gefunden hatte!

 

„Wie haben dir eigentlich die Seminare gefallen, ich war ja jetzt auch schon 2 mal in Beilngries auf Seminar und kann wirklich positiv berichten.“

 

„Ich hatte das Glück, dass wir ein mega Lehrjahr waren. Wir haben sogar jetzt noch guten Kontakt zueinander und treffen uns regelmäßig. Die Seminare waren deswegen wirklich cool, natürlich auch fordernd aber durch die vielen Freizeitmöglichkeiten konnten wir auch mal gut abschalten, bevor es mit dem Lernen weiter ging.“

 

„Wie viele wart Ihr in eurem Lehrjahr?“

 

„Zu siebt, vier Jungs und drei Mädels. Davon sind jetzt noch 6 da. Einer studiert und die anderen verteilen sich auf die verschiedensten Abteilungen in unserer Bank von Vertrieb, dualem Studium oder Beraterjob in den Geschäftsstellen. Wenn das Ausbildungsteam passt geht alles wesentlich einfacher von der Hand und man fühlt sich auch viel mehr unterstützt.“

 

„Wie war deine Laufbahn nach der Ausbildung bis jetzt, welche Weiterbildungen hast du gemacht und welche Möglichkeiten gibt es?“

 

„Von Februar 2015 bis April 2018 war ich in der Geschäftsstelle in Weißenburg unbefristet, ganztags eingestellt und habe samstags nebenbei den Bankfachwirt über 2 Jahre gemacht. Außerdem habe ich über die Raiffeisenbank den Qualifizierten Kundenberater gemacht mit den Seminaren in Beilngries. Dann war ich noch in Grainau letztes Jahr für den Zertifizierten Finanzplaner, also den Kundenbetreuer. Das war bis jetzt das aller beste Seminar, weil wir einfach ein mega Team waren. Ich hab selten so viel gelacht wie auf diesem Seminar, einfach weil die Zeit zwischen drin so gut genutzt wurde. Das muss man echt einmal gemacht haben!“

 

„Warst du alleine oder hast du jemanden gekannt?“

 

„Ich war mit einem Kollegen aus der Geschäftsstelle in Nennslingen zusammen dort, deshalb war es schon von vornherein witzig, trotzdem haben wir wirklich viele Menschen kennen gelernt.“

 

„Was kann man so noch machen? Was gibt es so noch für Möglichkeiten?“

 

„Nach dem Bankfachwirt kann man auch noch den Bankbetriebswirt drauf setzen. Da ich in der  Firmenkundenabteilung arbeite, plane ich noch, das Seminar für den Gewerbekundenspezialisten zu machen. Die andere Möglichkeit wäre ein duales Studium, wie es bei uns ein paar Mitarbeiter machen. Für mich kam das aber nie in Frage, da ich schon meine feste Stelle hatte. Gerade in den jungen Jahren tut das Vollzeitgehalt schon gut wenn man noch keine Verpflichtungen hat.

 

„Welche Herausforderungen gab es als „Frischling“ direkt nach der Ausbildung?“

 

„Nach der Ausbildung war die größte Herausforderung das Wissen, welches man sich über die Zeit angeeignet hat, entsprechend umzusetzen. Also quasi die PS, die man hat, auf die Straße zu bringen. Während der Ausbildung hatte ich noch keine Beratungen am Schalter. Nach der Ausbildung hat man dann wirklich zugeordnete Kunden, für die man zuständig ist. Man übernimmt quasi dafür die Verantwortung und hat die Pflicht dem nach zu kommen und immer up to date zu sein. Das war am Anfang eine Herausforderung aber auch ein persönlicher Ansporn für mich. Wenn Kunden einen einmal loben dann ist das eine Genugtuung.

 

„Was macht den Job so besonders/ was liegt dir an deiner jetzigen Stelle?“

 

„Ich kann und darf mich selber organisieren, da ich meine Kundentermine selbst vereinbare. So kann ich mir meinen Tag selber gestalten, wie viele Kundentermine ich am Tag mache und wann ich was angehe. Ich bin eben wesentlich flexibler. Die Firmenkundenabteilung ist ein spezieller Bereich in unserer Bank, sich da das Wissen anzueignen und sich mit Unternehmern auf Augenhöhe unterhalten zu können ist schon wirklich etwas Besonderes finde ich.

 

„War das der Grund, warum du deine Stelle gewechselt hast?“

 

„Mir hat es am Schalter in Weißenburg wirklich gut gefallen. Die Chance hat sich dann für die Stelle des Gewerbekundenberaters aufgrund der Stellenausschreibung ergeben und ich wollte diese neue Herausforderung  wahrnehmen. Außerdem wollte ich weiterhin in unserer Bank bleiben. Unsere Bank will für die Zukunft auf die jungen Berater bauen.“

 

„Was sind deine persönlichen Stärken und Schwächen?“

 

„Eine Schwäche von mir ist, dass ich manchmal zu ungeduldig bin. Am liebsten möchte ich oft gleich alles auf einmal können. Auf der einen Seite ist das nicht schlecht, aber manchmal muss man sich selbst die Zeit geben gewisse Sachen umzusetzen. Ich lebe von meiner Sprache und von meinem Reden. Meine größte Stärke ist deshalb, dass ich ein sehr offener Mensch bin. Grundsätzlich ist also die soziale Ader bei mir sehr stark ausgeprägt.“

 

„Das passt ja dann perfekt für deinen Job oder ?“

 

„Richtig ja, ein Berater der sich hart tut im Reden und auch Scheu hat, sich in den Kunden hineinzuversetzen, wird es immer schwieriger haben. Das Klima im Gespräch ist dann einfach ganz anders. Wenn man dem Kunden auf Augenhöhe begegnet und offen für neue Dinge ist, ist das in unserem Beruf ein großer Vorteil. Wenn ich anschaue was mittlerweile alles über den PC läuft, ist das schon erstaunlich und lehrreich. Wobei das wahrscheinlich vielen jungen Mitarbeitern in unserem Alter so geht. Das Persönliche darf aber daran niemals verloren gehen.“

 

„Woher wusstest du dass der Job die richtige Entscheidung war?“

 

„In der Ausbildung muss man wirklich selbst herausfinden, welchen Weg man gehen möchte. Das war bei mir ein schleichender Prozess, bis ich festgestellt habe, dass ich in die Beratung möchte. Als es dann wirklich so weit war und ich meine eigenen Kunden hatte,  war das große Vertrauen der Kunden, welches mir entgegengebracht wurde ein Punkt der mir Bestätigung brachte. Es wird sich viel um einen gekümmert und man sieht viel. Außerdem fließt sozusagen das blau-orangene Blut schon in meinen Adern, da bereits ein Teil meiner Familie bei einer Raiffeisenbank war bzw. ist.“

 

„Finden deine Freunde „spießig“ dass du Bänker bist?“

 

„Der Beruf hat sich in den letzten Jahren wirklich verändert. Spießig gar nicht, vor allem wissen meine Freunde wie ich selber bin und ich bin privat nicht spießig also ist das auch im Geschäft nicht anders. Hemd und Krawatte wirkt vielleicht etwas starr, aber ich muss sagen ich fühl mich beruflich wirklich wohl in den Klamotten. Es sieht gut aus, macht was her und ein Bänker in kurzer Hose und T-Shirt wirkt einfach nicht sehr kompetent. Ich glaube der Beruf Bänker wird in der Allgemeinheit noch etwas unterschätzt, da viele gar nicht wissen wie viele Aufgaben wir haben und welche Arbeiten, Erfahrungen und Know-How eigentlich dahinter stecken. Ich denke aber, dass ich in meinem Freundeskreis und in meiner Familie sehr gut widerlegen konnte, dass Bänker spießig sind. Dieses Wort verbindet man denke ich sehr oft mit der Vergangenheit, dabei sind Bänker mittlerweile wirklich modern geworden, gerade auch bei uns auf dem Land und bei uns in der Raiffeisenbank.“

 

„Erinnerst du dich an deine peinlichste Situation in einer deiner Kundenberatungen oder generell in der Bank?“

 

„Also mir ist schon einiges passiert, zum Beispiel als ich einem Kunden im Gespräch etwas zum Trinken angeboten hatte. Als ich das Tablett dann auf den Tisch abstellen wollte ist das komplette Wasser auf dem Schoß des Kunden gelandet. Natürlich passieren auch mal Namensverwechslungen oder ähnliches.

Da fällt mir auch noch die Eisgeschichte als Praktikant ein, die allerdings jetzt nicht einem Kundengespräch geschehen ist. Damals wurde ich in der Mittagspause zum Eis holen zur Eisdiele direkt um die Ecke geschickt. Es hieß, die wissen schon wenn ich sag „Für die Raiffeisenbank“ wie sie es zusammenrichten sollen`→     normal war das in Bechern! Allerdings war an diesem Tag auch eine Praktikantin hinter der Theke und fragte mich dann, ob das Eis in der Waffel oder im Becher bestellt ist. Natürlich sagte ich planlos in der Waffel und konnte dann 7 oder 8 Waffeln mit Eis in die Bank tragen. Bis ich um das Gebäude herum gelaufen war, versaute ich natürlich meinen ganzen Anzug, was wirklich peinlich war, da ich ja den ganzen Tag dann noch in der Bank war!“

 

„Ist die Eingliederungsphase als Neuling schwer? Wie und von Wem hast du Hilfe bekommen und wie ist das Betriebsklima? wurdest du gut mit aufgenommen oder auch einmal ausgegrenzt?“

 

„Egal in welcher Abteilung ich war, ich bin von jedem gut aufgenommen worden und auch gut zurecht gekommen. Dadurch dass du in der Ausbildung eigentlich jeden Mitarbeiter kennen lernst und nach der Ausbildung einen festen Bereich hast in dem du arbeitest, weist du wer hinter welchem Bereich steckt und auch wer persönlich dann am Telefon ist. Das ist ein ganz anderer Umgang. Ich bin noch nie zurück gewiesen worden, wenn ich Fragen hatte. Das Betriebsklima allgemein in unserer Bank finde ich echt richtig gut, natürlich ist man mit den Kollegen in seiner Abteilung noch besser vertraut. Gerade in der ersten Zeit, muss man ja noch viel dazu lernen. Besonders das habe ich jetzt am eigenen Leib wieder in der neuen Abteilung erfahren, wie wertvoll und hilfreich gute Kollegen sind! Gerade bei Fragen über das Thema hinaus merkt man, dass Sie ihr Wissen gern weiter geben.

 

„Was hilft dir nach der Arbeit abzuschalten – welche Hobbys hast du?“

 

„Nach der Arbeit hilft mir mein Fußballtraining und zwischendrin auch das Joggen in der Mittagspause. Das mag sich verrückt anhören, aber zusammen mit den Kollegen motiviert man sich gegenseitig und nach einer kurzen Dusche setzt man sich an seinen Computer wie ein völlig neuer Mensch. Natürlich mag das mit den langen Haaren bei den Mädels nicht so einfach gehen. Klar ist die Mittagspause dann auch zwei bis drei mal die Woche ausgedehnter aber durch das Stundenkonto kann man sich seine Zeit sehr flexibel einteilen und sich die Freiheit ab und zu nehmen. Am Wochenende mache ich auch viel mit meinen Freunden. Ich hatte noch nie das Problem, dass mich Sachen von der Arbeit noch zu Hause beschäftigt haben. Sonst wird mir eigentlich auch nicht langweilig, ich gehe gerne Ski fahren, bin in der Feuerwehr oder spiele auch im Theater mit.“

 

„Deine Zukunftspläne – was bewegt dich? Wo siehst du dich in 10 Jahren?“

 

„Diese Frage durfte ich erst letztens im Personalentwicklungsgespräch beantworten. Stand heute sehe ich mich auf jeden Fall in unserer Bank. Ich sehe mich langfristig als Firmenkundenbetreuer in unserer Abteilung, das bedeutet auch größere Firmen betreuen zu dürfen. Das ist mein Ziel, da das Aufgabengebiet auch einfach noch einmal breiter ist.“

 

„Gibt es noch etwas wichtiges, was du los werden möchtest?“

 

„Macht eine Ausbildung & lest den Blog! Gerade wenn man Gespräche von Mensch zu Mensch führt und die Personen mit potentiellem Interesse an einer Stelle sich das einmal durchlesen können und auch sehen wie menschlich ein Bankberater sein kann, nimmt das schon noch eine gewisse Angst die man unter Umständen hat. Mir macht der Beruf auf jeden Fall Spaß, und ich denke es ist gut raus gekommen, dass Bänker genau so Menschen sind wie der Rest der Bevölkerung, mit Hobbys etc.. . Nur weil wir „Anzugträger“ sind und uns anziehen wie wir uns anziehen, heißt das nicht, dass wir nicht ganz normale Menschen sind und genau so unsere privaten und beruflichen Ziele haben und uns nicht von anderen Berufen unterscheiden.“

Mal nicht in der Beratung sondern im Interview - Azubine Annika hat sich einige Fragen für Marco überlegt
Wer steckt hinter dem Azubi-Blog

Azubi Blog

"Wer steckt hinter dem Azubi-Blog?"

Hei ich bin Nadine (1. Lehrjahr), 18 Jahre alt & wohne in Oettingen. Was mir am meisten gefällt in dem Beruf ist der Kontakt mit dem Kunden. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meinem Freunden & treibe auch gerne Sport.

Meine Aufgabe war es für euch die anderen Azubis zu "interviewen", so hab ich mir zu jedem von unseren 1. & 2. Lehrjahr Azubis ein paar Fragen überlegt. Fangen wir an...

Nico (2. Lehrjahr):

Worauf setzt du selbst großen Wert bei anderen und wieso?

- Auf Ehrlichkeit, denn daraus entsteht Vertrauen.

Wie versteht ihr Azubis euch untereinander, wie werden Probleme gelöst, falls welche auftreten?

- Wir verstehen uns alle sehr gut miteinander, und wenn es ein Problem gibt reden wir darüber.

Was willst du nach deiner Ausbildung machen?

- Mich in der Bank weiterbilden.

 

Luisa (2. Lehrjahr):

Wer ist dein Vorbild?

- Meine Eltern!

Wieso hast du dich für diese Ausbildung entschieden?

- Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen und die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich.

Arbeitest du lieber intern in der Bank oder auf dem Markt?

- Mir macht beides sehr viel Spaß, aber am Markt gefällt es mir besser, durch den Kundenkontakt.

 

Julia (2. Lehrjahr):

Wie war für dich die Umstellung von Schule auf Ausbildung?

- Zu Beginn ehrlich gesagt schwierig wegen der langen Arbeitszeiten (vor allem im Winter, da wird es schon immer früher dunkel) und auch wegen den Freunden. Aber man gewöhnt sich schnell an die neue Situation.

Wie ist das Verhältnis zu deinen Kollegen?

- Sehr gut, wir haben eine lockere und gute Stimmung.

Was ist dein persönlicher Lebenstraum?

- Eine Weltreise machen.

 

Miriam (2. Lehrjahr):

Wenn du überall auf der ganzen Welt leben könntest, wo würdest du am liebsten leben?

- In der Karibik!

Was bedeutet Erfolg für dich?

- Dass man das erreicht, was man sich vorgenommen hat.

Was sind deine Lieblingsfächer in der Berufsschule?

- GVA (Geld- und Vermögensanlage) und AWL (Allgemeine Wirtschaftslehre)

Wenn du ein Prominenter sein könntest, wer wäre es?

- Mila Kunis.

 

Philipp (2. Lehrjahr):

Machst du Sport in deiner Freizeit?

- Ja, ich spiele Fußball.

Ohne welches Essen könntest du nicht leben?

- Ohne Schokolade könnte ich nicht leben.

Wieso wolltest du Jahrgangssprecher werden & was sind deine Aufgaben?

- Ich übernehme gerne Verantwortung in einer Gruppe! Ich bin der Ansprechpartner für die anderen Azubis und auch bei Fragen helfe ich ihnen.

 

Sandra (2. Lehrjahr):

Was machst du in deiner Freizeit?

- Fußball spielen in der Mädelsmannschaft und Joggen.

Ist dir bei der Arbeit schon mal ein Fehler passiert, wenn ja war das schlimm?

- Ja, ich fand es schon ein bisschen schlimm, aber alle Kollegen haben gesagt, dass es nicht schlimm ist.

Hast du schnell in den Beruf gefunden?

- Am Anfang war es schon eine Umstellung, aber man gewöhnt sich schnell daran.

 

Annika (2. Lehrjahr):

Was sind deine Hobbys?

- Mit Freunden treffen, Moped fahren und Joggen gehen.

Was macht dir am meisten Spaß an deinem Beruf?

- Es ist sehr abwechslungsreich, der häufige Kundenkontakt, gute Stimmung /die Aufnahme bei den Kollegen.

Welche Abteilung hat dir bisher am besten gefallen?

- Die Arbeit in den Geschäftsstellen.

 

Niklas (2. Lehrjahr):

Wo siehst du dich selbst in 10 Jahren?

- Ich weiß es nicht genau, bis jetzt in der Bank und zwar als Kundenberater in einer festen Geschäftsstelle.

Was gefällt dir am Besten an deinem Beruf & wieso?

- Der Kundenkontakt: Jeder Kunde braucht etwas anderes, hat ein anderes Anliegen bzw. hat seine eigenen Vorstellungen.

Arbeitest du lieber in den Hauptgeschäftsstellen oder in den kleineren Geschäftsstellen?

- Es ist beides schön, bei großen Geschäftsstellen hat man mehr Kunden und verschiedene Aufgaben bzw. auch Kollegen.

 

Milena L. (1. Lehrjahr):

Wo wohnst du & hast du einen weiten Weg zur Arbeit?

- Ich wohne in Alesheim, das ist relativ zentral im Landkreis, was voll gut ist, weil wir sowieso immer wo anders sind.

Wieso hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

- Weil er sehr abwechslungsreich ist.

Berge oder Meer?

- Meer!

Was ist dein persönlicher Lebenstraum?

- Gibt keinen, ich lass alles auf mich zukommen.

 

Lisa-Maria (1. Lehrjahr):

Was ist dein Lieblingsreiseziel?

- Ich reise nicht so oft mir gefällts daheim am Besten, würde aber gerne mal wieder nach Afrika.

Was sind deine Ziele im Leben?

- Als meine Ziele im Leben würde ich zum ersten das erfolgreiche Abschließen der Ausbildung sehen und dann will ich mich einfach mal überraschen lassen, welche Ziele ich mir als nächstes anpeile.

Hast du vor der Ausbildung ein Praktikum in der Bank gemacht und wenn ja wie fandest du es?

- Ja ich habe vorher ein Praktikum in der Raiba in Gunzenhausen gemacht. Es hat mir super gut gefallen, wie man sehen kann, schließlich sitz ich jetzt hier in der Bank und hab immer noch Freude an der Arbeit.

 

Jens (1. Lehrjahr):

Wenn du morgen früh auf irgendeinem Fleck der Erde aufwachen könntest, egal wo, wo wäre das?

- Auf Mallorca, weil das Wetter da super ist!

Wieso wolltest du diese Ausbildung machen?

- Weil es ein Beruf mit Zukunft und vielen Weiterbildungsmöglichkeiten ist.

Was gefällt dir besser Arbeit oder Berufsschule?

- Mir gefällt Arbeit besser.

 

Milena P. (1. Lehrjahr):

Welche Sportart magst du am liebsten?

- Handball mag ich am liebsten.

Stell dir vor du müsstest dich in 3 Worten beschreiben...welche 3 Worte wären das?

- Ehrgeizig, freundlich, ehrlich.

Was kennzeichnet für dich die Raiffeisenbank aus?

- Gemeinschaft.

Worin liegen deine Stärken?

- Ich bin ein höflicher und offener Mensch. Ich finde schnell eine gute Bindung zu anderen Menschen.

 

Michael (1. Lehrjahr):

Wie würden deine Freunde dich in 3 Worten beschreiben?

- Ehrlich, direkt, lustig!

Was begeistert dich an diesem Beruf am meisten?

- Der Umgang mit den Kunden.

Welche Ziele verfolgst du in deinem Leben?

- Einen guten Beruf mit Karrierechancen.

 

So jetzt wisst ihr wer hinter den Azubi-Blogs steckt!

Eure Nadine

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Alle Azubis aus dem 1. und 2. Lehrjahr bei einer gemeinsamen Projektsitzung
Ein Tag im Seminar

Ein Tag im Seminar...

Hi, mein Name ist Julia und ich möchte euch heute ein wenig erzählen, wie ein Tag auf Seminar bei uns so abläuft. Bei dem Wort „Seminar“ dachte ich mir damals „Oh Schreck – eine komplette Woche und noch länger den ganzen Tag nur zuhören und lernen.“ Aber ich kann euch beruhigen, so ist es zum Glück nicht! ;-)

Ihr fahrt jedes Lehrjahr meistens für eine Woche nach Beilngries zu der Akademie der bayerischen Genossenschaftsbanken. Dort trefft ihr auf Azubis aus verschiedensten bayrischen Raiffeisenbanken. So lernt ihr nicht nur neue und manchmal zugegebenerweise witzige Dialekte kennen – sondern erfahrt auch noch gleich, wie die Ausbildung in anderen Banken abläuft und könnt Kontakte knüpfen.

Den Stoff, den wir in Beilngries durchnehmen entspricht größtenteils dem Stoff der Berufsschule. Es ist also eine gute Vorbereitung bzw. Wiederholung für die Abschlussprüfungen und die Berufsschule. Natürlich werden manche Themenbereiche tiefergehend behandelt als in der Berufsschule - andere oberflächlicher. Außerdem stehen Themen wie Kundenberatungstrainings auf dem Stundenplan. Ihr hab bei den verschiedenen Themengebieten unterschiedliche Dozenten, die selbst in der Bank arbeiten oder einmal gearbeitet haben. Man hat also immer gute Praxisbeispiele und es ist nicht immer nur blanke Theorie. Am Ende ist es eine gute Mischung und bereitet uns super auf die Prüfungen vor.

 

Aber wie schaut so ein Seminartag eigentlich aus?

In der Früh wird erst einmal kräftig gefrühstückt und dann beginnt um 8 Uhr der Unterricht. Der Unterricht geht dann ca. bis halb eins. Puh - 4 Stunden sind schon geschafft. Aber mit Gruppenarbeiten, Flipcharts-Gestaltungen, einer kleinen Pause zur Stärkung und wechselnden Themengebieten vergeht die Zeit ziemlich schnell.

Danach steht erstmal die Mittagspause an- falls ihr gerne und lecker esst, könnt ihr euch auf die Seminare freuen! :-) Etwa um halb zwei beginnt dann wieder der Unterricht und endet gegen ca. fünf Uhr. Das handhabt jeder Dozent etwas unterschiedlich – und auch die Unterrichtseinheiten werden individuell von den Dozenten gestaltet. Es kann also gut sein, dass wir eins von den Skripten, die wir jeden Tag kriegen auch einmal abends nach dem Unterricht durcharbeiten müssen. Nach dem Unterricht machen wir meistens gleich die Aufgaben und schauen uns den Stoff noch einmal gut an, bevor wir zum Abendessen gehen.

Danach ist Freizeit angesagt – während des Seminars gibt’s viele Möglichkeiten: Egal ob eine Runde Schwimmen, in den gut ausgestatten Fitnessraum zum auspowern oder gemeinsam mit den Kollegen auf die Kegelbahn. Oder auch einfach bei einem Getränk eine Runde im Bistro sitzen und entspannen.

Ihr lernt nicht nur sehr viel, sondern wachst auch als Team in euerem Lehrjahr super zusammen!

 

Julia beim Bearbeiten der Unterlagen aus ihrem Seminar
Trainingsgespräch

Trainingsgespräch

... das hört sich nicht gerade chillig an...


Sicherlich kennt ihr es alle aus der Schule, diese nervigen Referate. Die Vorbereitung ist meist sehr aufwendig und nimmt viel Zeit in Anspruch. Und dann kommt das Schlimmste ja erst noch, nach der ganzen Arbeit, muss man es auch noch präsentieren und wird meistens bewertet.

In der Bankausbildung gibt es so etwas ähnliches - die Trainingsgespräche.
Vielleicht habt ihr euch schon einmal gefragt, wie man eigentlich Kundenberater wird. Natürlich muss man das Beraten genauso lernen und üben, wie ein Schulthema. Nur eben nicht auf dem Papier. Deshalb gibt es die Trainingsgespräche. In unserer Bank läuft das so ab: Wir bekommen einen Trainingsplan, indem steht, wie oft und mit welchem Trainer wir ein Gespräch haben. Die Trainer sind unsere Kolleginnen und Kollegen, die selbst Kunden beraten und uns so viele Tipps aus der Praxis geben können. Solch ein Gespräch findet ungefähr alle zwei Monate statt.

Besonders am Anfang bin ich meistens schon ein bisschen aufgeregt, weil ich nicht genau weiß, was auf mich zukommt. Wie auch bei der Prüfung erhalten wir verschiedene Fälle, in denen die Rahmendaten unseres Testkunden stehen. So könenn wir uns optimal vorbereiten und die mündliche Prüfung fällt uns deutlich leichter, da wir die Rahmensituation ja schon kennen.  


Bevor diese Trainings stattfinden, hat unser Lehrjahr auch eine Schulung dazu bekommen. Dort haben wir die einzelnen Phasen eines Beratungsgespräches kennengelernt. Diesen roten Faden können wir in alle Gespräche übernehmen. Den Grundstein muss ich dann nur noch auf die Kundensituation anpassen. Es kommt also schnell Routine in die Gespräche und sie sind gar nicht mehr so aufregend.


Wie auch bei den Referaten in der Schule, umso öfter man es macht, desto einfacher und leichter ist es. Ich habe selbst gemerkt, dass man sich durch die Gespräche viel sicherer wird und langsam eine Routine entwickelt. In erster Linie unterstützt es mich bei der mündlichen Abschlussprüfung. Ich bin sehr froh, dass ich in der Abschlussprüfung nicht mein erstes Kundengespräch machen muss. Ich glaube es hilft auch in alltäglichen Situationen weiter, zum Beispiel wenn man vor einer Gruppe etwas präsentieren muss.


Am Ende muss man sagen – egal  ob Referat oder Tainigsgespräch - es ist immer eine hilfreiche Erfahrung, egal ob im Privatem oder im Berufsleben.


Eure Sandra



Unsere Azubine Sandra mit ihrer Beratungsmappe bei der Vorbereitung auf ein Trainingsgespräch
Zeugnisübergabe

IHK Zeugnisübergabe

Im März wurde "endlich" das Ergebnis von 2,5 Jahren harter Arbeit belohnt.

Unsere Azubis des Ausbildungsjahrganges "2015" haben in einem feierlichen Rahmen ihre Abschlusszeugnisse der Industrie und Handelskammer erhalten.

Nach der Begrüßung durch die IHK-Geschäftsstelle Ansbach und des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt Ansbach, Dr. Christian Schoen, ging das Wort
an die stellvertretende Vorsitzende des IHK-Gremiums Anbach, Susanne Oppel.

Bei der Festansprache ging es vor allem darum, dass eine Ausbildung im dualen Ausbildungssystem seit Jahren bewährt ist und die frisch Ausgelernten nun für
die Berufswelt bereit sind. Auch den Familienangehörigen, Partnern, Freunden und Ausbildungsbetrieben wurde ein Lob ausgesprochen, da auch sie einen
großen Anteil zu einer gelungenen Ausbildung beigetragen haben.

Als die Prüfungsbesten im Ausbildungsberuf Bankkaufmann/Bankkauffrau geehrt wurden, war das ein Highlight für unsere Bank.

Sandra Nehmeier und Florian Sticht haben punktgleich die Ehrung als Prüfungsbeste erhalten!

Die Prüfungsbesten: Florian Sticht und Sandra Nehmeier

Auch unsere weiteren Azubis, Julia Rabus, Alexander Naaß und Marius Würth haben ihre hervorragenden Abschusszeugnisse in Empfang nehmen können.
Wir sind mega stolz auf euch alle!

An der Veranstaltung leider nicht teilnehmen konnte Simon Stengel, der bereits sein Auslandsjahr in Neuseeland begonnen hat.  Viele Grüße auf die andere Seite der Welt, lieber Simon! :-)

Tja, die 2,5 Jahre sind doch eigentlich ganz schnell vergangen...wir freuen uns noch auf viele weitere Jahre mit euch gemeinsam!

Unser Ausbildungsjahrgang von 2015 mit den langersehnten Zeugnissen: Alexander Naaß, Julia Rabus, Marius Würth, Sandra Nehmeier, Florian Sticht
Geschäftsstellenwechsel

Geschäftsstellenwechsel

Wo Arbeite ich? Wie, ich wechsel?

Hi ;)

ich bin Lisa-Maria und ich schreib mal ein wenig über das Thema Geschäftsstellenwechsel.

Bevor ich meine Ausbildung angefangen habe, sind mir oft die Gedanken "Wo genau arbeite ich eigentlich" durch den Kopf gegangen. Als ich erfahren habe, dass wir unseren Arbeitsplatz alle vier Monate "ändern" und im Landkreis verteilt werden, war ich erstmal zwiegespalten.

Ich wusste nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll. Als kleine Info, ich bin noch nicht volljährig und hab weder Auto noch Moped Führerschein. Deswegen hatte ich die Sorge, dass ich irgendwo im Landkreis eingesetzt werde, wo ich keine Möglichkeit habe hinzukommen.

Aber mittlerweile weiß ich, dass sich die Bank bei dem Versetzungsplan Gedanken macht. Die Auszubildenden, die noch nicht die Möglichkeit haben allein irgendwo hinzukommen, werden in Geschäftsstellen versetzt, welche nicht allzu weit vom Wohnort entfernt sind oder eine gute Verkehrsverbindung haben (wie Bus/Bahn). Zudem gibt es oft Kollegen in der Geschäftsstelle, die in der Nähe vom eigenen Wohnort wohnen und mit denen eine Fahrgemeinschaft möglich wäre. So hab ich es auch schon oft geregelt, da ich nicht ständig meine Eltern nerven wollte.

Ich finde der ganze Geschäftsstellenwechsel hat seine Vor- und Nachteile. Nur so lernt man viele neue Abteilungen und Aufgaben kennen, außerdem kann man in den Alltag einer kleinen Dorfgeschäftsstelle und in dem einer großen Hauptstelle schnuppern. Vor meiner Ausbildung konnte ich mir auch nicht vorstellen, wie viele interne Abteilungen es in der Bank gibt – von der Kreditabteilung, über die Vorstandssekretariate, Vertriebssteuerungs- und Marketingabteilung bis hin zur EDV-Abteilung. Durch unseren Versetzungsplan lernen wir möglichst viele der Geschäftsstellen und Abteilungen kennen.

Klar ist es anfangs ungewohnt immer wieder in einer neuen Umgebung zu sein und neue Kollegen zu haben, aber man lebt sich dort sehr schnell ein. Das Beste an dem Wechsel ist meiner Meinung nach das Kennenlernen neuer Kollegen. In jeder Geschäftsstelle lernt man viele neue Leute kennen mit denen man reden, lachen und arbeiten kann. Womöglich entstehen so neue Freundschaften. Es ist auch immer schön, wenn man den Kollegen am Telefon schon persönlich kennt und genau weiß, wen man am Hörer hat.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass der Wechsel einem die vielseitige Ausbildung in der Bank ermöglicht.

Ich bin schon gespannt und freue mich darauf wo ich während meiner Ausbildung noch überall hinkomme. :)

 

Eure

Lisa-Maria  

Durch die regelmäßigen Wechsel lernt man viele Kollegen kennen - Lisa-Maria mit ihrem Kollegen Julian Schmidt aus Treuchtlingen
Praktikum im Studium bei der Raiffeisenbank

Mein Praktikum im Studium

Oder: Was macht man eigentlich so in der Bank?

Ein Praktikum bei der Bank – na ja, also – am Ende des Semesters vor dem Praktikum habe ich noch gedacht, dass das eher trocken wie beim theoretischen Studium bzw. stressig oder sogar langweilig werden könnte. Aber wie auch schon bei meinen vorherigen Prüfungsphasen aber ich war mir sicher, dass ich das Alles durchziehen werde.

Jetzt liegen die ersten Wochen als Praktikant bereits hinter mir und kann sagen, dass das mal gar nicht so ist, wie man es vorstellt. Ehrlich gesagt hätte ich einige der Aufgaben, die ich bekommen habe, ganz und gar nicht mit einer Bank in Verbindung gebracht.  

Eine meiner Sorgen war das lange Sitzen vorm PC. Ich bin Student der Wirtschaftswissenschaften, kenne also die Arbeit am Schreibtisch von meinen Lernphasen zur Genüge. Aber den ganzen Tag vor dem Computer? Das wird doch irgendwann langweilig und anstrengend. Aber genau das Gegenteil war der Fall – ich durfte direkt zu Beginn Einstiegsseiten mit Bildern zu verarbeiten – für Flyer und Heftchen. So richtig Photoshop-mäßig.

Am Anfang hat es etwas gedauert bis ich mich bei den Programmen zurechtfinden konnte, aber danach fühlt man sich auch richtig professionell dabei und merkt manchmal nicht, wie schnell die Zeit vergehen kann. Das klingt für dich bestimmt etwas komisch, aber so ist’s wirklich – man macht sich auch Gedanken oder diskutiert zusammen darüber, wie man etwas gestalten könnte und sitzt auch nicht nur die ganze Zeit am bzw vor dem PC und tippt Rechnungen oder Protokolle ab. Vor Allem wenn man mit Kolleginnen und Kollegen über die eigene Gestaltung einer Startseite diskutiert vergeht die Zeit wie im Flug.

Überhaupt – der Umgang unter den Kollegen ist richtig freundschaftlich und gar nicht distanziert. Ich war wirklich verwundert – es wird kaum gesietzt! Bei der engen Zusammenarbeit darf natürlich der Respekt voreinander nicht fehlen. Doch wir erzählen uns natürlich auch, was man zum Beispiel so am Wochenende gemacht hat. In der Pause gibt es ab und zu auch eine Mädelsrunde – und bestimmt auch Männerrunden.

Aber natürlich arbeitet und leistet man etwas Greifbares und hat immer zu tun, wie zum Beispiel einen offiziellen Brief oder einen  Bericht schreiben – es ist also kein Kinderfasching. Aber trotzdem: Eintönig ist das Leben in der Bank nicht. Man bereitet Veranstaltungen vor und hilft sich gegenseitig, wenn es mal etwas zu tun oder zu tragen gibt. Man muss sich auch keine Gedanken machen, wenn mal etwas nicht passt – ich bin hier das Musterbeispiel – Ich frage gefühlt jede zweite Minute nach, wenn was nicht passt, ich etwas nicht verstehe oder kann, aber die anderen helfen einem immer, und wirken nicht gleich genervt. Mein Praktikum war also ganz anders als gedacht, und bei dir wird es hoffentlich auch so!

Euer

Sinan