Unser Azubi Blog

Ausbildung live bei der Raiffeisenbank

Werde mehr als Banker: Werde Teil einer starken Gemeinschaft, die keine Ellenbogen braucht, um weiterzukommen!


Ausbildung bei der Bank? Ist das nicht mega langweilig und trocken? Nur Papier und trockene Themen? Das sehen wir anders! Und fragen die, die es betrifft - unsere Azubis berichten hier aus ihrem Alltag als Banker.

Wir haben dein Interesse geweckt? Dann bewirb dich gleich und sichere dir einen Ausbildungsplatz in unserer Bank!

Ein Tag im Seminar

Ein Tag im Seminar...

Hi, mein Name ist Julia und ich möchte euch heute ein wenig erzählen, wie ein Tag auf Seminar bei uns so abläuft. Bei dem Wort „Seminar“ dachte ich mir damals „Oh Schreck – eine komplette Woche und noch länger den ganzen Tag nur zuhören und lernen.“ Aber ich kann euch beruhigen, so ist es zum Glück nicht! ;-)

Ihr fahrt jedes Lehrjahr meistens für eine Woche nach Beilngries zu der Akademie der bayerischen Genossenschaftsbanken. Dort trefft ihr auf Azubis aus verschiedensten bayrischen Raiffeisenbanken. So lernt ihr nicht nur neue und manchmal zugegebenerweise witzige Dialekte kennen – sondern erfahrt auch noch gleich, wie die Ausbildung in anderen Banken abläuft und könnt Kontakte knüpfen.

Den Stoff, den wir in Beilngries durchnehmen entspricht größtenteils dem Stoff der Berufsschule. Es ist also eine gute Vorbereitung bzw. Wiederholung für die Abschlussprüfungen und die Berufsschule. Natürlich werden manche Themenbereiche tiefergehend behandelt als in der Berufsschule - andere oberflächlicher. Außerdem stehen Themen wie Kundenberatungstrainings auf dem Stundenplan. Ihr hab bei den verschiedenen Themengebieten unterschiedliche Dozenten, die selbst in der Bank arbeiten oder einmal gearbeitet haben. Man hat also immer gute Praxisbeispiele und es ist nicht immer nur blanke Theorie. Am Ende ist es eine gute Mischung und bereitet uns super auf die Prüfungen vor.

 

Aber wie schaut so ein Seminartag eigentlich aus?

In der Früh wird erst einmal kräftig gefrühstückt und dann beginnt um 8 Uhr der Unterricht. Der Unterricht geht dann ca. bis halb eins. Puh - 4 Stunden sind schon geschafft. Aber mit Gruppenarbeiten, Flipcharts-Gestaltungen, einer kleinen Pause zur Stärkung und wechselnden Themengebieten vergeht die Zeit ziemlich schnell.

Danach steht erstmal die Mittagspause an- falls ihr gerne und lecker esst, könnt ihr euch auf die Seminare freuen! :-) Etwa um halb zwei beginnt dann wieder der Unterricht und endet gegen ca. fünf Uhr. Das handhabt jeder Dozent etwas unterschiedlich – und auch die Unterrichtseinheiten werden individuell von den Dozenten gestaltet. Es kann also gut sein, dass wir eins von den Skripten, die wir jeden Tag kriegen auch einmal abends nach dem Unterricht durcharbeiten müssen. Nach dem Unterricht machen wir meistens gleich die Aufgaben und schauen uns den Stoff noch einmal gut an, bevor wir zum Abendessen gehen.

Danach ist Freizeit angesagt – während des Seminars gibt’s viele Möglichkeiten: Egal ob eine Runde Schwimmen, in den gut ausgestatten Fitnessraum zum auspowern oder gemeinsam mit den Kollegen auf die Kegelbahn. Oder auch einfach bei einem Gebtränk eine Runde im Bistro sitzen und entspannen.

Ihr lernt nicht nur sehr viel, sondern wachst auch als Team in euerem Lehrjahr super zusammen!

 

Julia beim Bearbeiten der Unterlagen aus ihrem Seminar
Trainingsgespräch

Trainingsgespräch

... das hört sich nicht gerade chillig an...


Sicherlich kennt ihr es alle aus der Schule, diese nervigen Referate. Die Vorbereitung ist meist sehr aufwendig und nimmt viel Zeit in Anspruch. Und dann kommt das Schlimmste ja erst noch, nach der ganzen Arbeit, muss man es auch noch präsentieren und wird meistens bewertet.

In der Bankausbildung gibt es so etwas ähnliches - die Trainingsgespräche.
Vielleicht habt ihr euch schon einmal gefragt, wie man eigentlich Kundenberater wird. Natürlich muss man das Beraten genauso lernen und üben, wie ein Schulthema. Nur eben nicht auf dem Papier. Deshalb gibt es die Trainingsgespräche. In unserer Bank läuft das so ab: Wir bekommen einen Trainingsplan, indem steht, wie oft und mit welchem Trainer wir ein Gespräch haben. Die Trainer sind unsere Kolleginnen und Kollegen, die selbst Kunden beraten und uns so viele Tipps aus der Praxis geben können. Solch ein Gespräch findet ungefähr alle zwei Monate statt.

Besonders am Anfang bin ich meistens schon ein bisschen aufgeregt, weil ich nicht genau weiß, was auf mich zukommt. Wie auch bei der Prüfung erhalten wir verschiedene Fälle, in denen die Rahmendaten unseres Testkunden stehen. So könenn wir uns optimal vorbereiten und die mündliche Prüfung fällt uns deutlich leichter, da wir die Rahmensituation ja schon kennen.  


Bevor diese Trainings stattfinden, hat unser Lehrjahr auch eine Schulung dazu bekommen. Dort haben wir die einzelnen Phasen eines Beratungsgespräches kennengelernt. Diesen roten Faden können wir in alle Gespräche übernehmen. Den Grundstein muss ich dann nur noch auf die Kundensituation anpassen. Es kommt also schnell Routine in die Gespräche und sie sind gar nicht mehr so aufregend.


Wie auch bei den Referaten in der Schule, umso öfter man es macht, desto einfacher und leichter ist es. Ich habe selbst gemerkt, dass man sich durch die Gespräche viel sicherer wird und langsam eine Routine entwickelt. In erster Linie unterstützt es mich bei der mündlichen Abschlussprüfung. Ich bin sehr froh, dass ich in der Abschlussprüfung nicht mein erstes Kundengespräch machen muss. Ich glaube es hilft auch in alltäglichen Situationen weiter, zum Beispiel wenn man vor einer Gruppe etwas präsentieren muss.


Am Ende muss man sagen – egal  ob Referat oder Tainigsgespräch - es ist immer eine hilfreiche Erfahrung, egal ob im Privatem oder im Berufsleben.


Eure Sandra



Unsere Azubine Sandra mit ihrer Beratungsmappe bei der Vorbereitung auf ein Trainingsgespräch
Zeugnisübergabe

IHK Zeugnisübergabe

Im März wurde "endlich" das Ergebnis von 2,5 Jahren harter Arbeit belohnt.

Unsere Azubis des Ausbildungsjahrganges "2015" haben in einem feierlichen Rahmen ihre Abschlusszeugnisse der Industrie und Handelskammer erhalten.

Nach der Begrüßung durch die IHK-Geschäftsstelle Ansbach und des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt Ansbach, Dr. Christian Schoen, ging das Wort
an die stellvertretende Vorsitzende des IHK-Gremiums Anbach, Susanne Oppel.

Bei der Festansprache ging es vor allem darum, dass eine Ausbildung im dualen Ausbildungssystem seit Jahren bewährt ist und die frisch Ausgelernten nun für
die Berufswelt bereit sind. Auch den Familienangehörigen, Partnern, Freunden und Ausbildungsbetrieben wurde ein Lob ausgesprochen, da auch sie einen
großen Anteil zu einer gelungenen Ausbildung beigetragen haben.

Als die Prüfungsbesten im Ausbildungsberuf Bankkaufmann/Bankkauffrau geehrt wurden, war das ein Highlight für unsere Bank.

Sandra Nehmeier und Florian Sticht haben punktgleich die Ehrung als Prüfungsbeste erhalten!

Die Prüfungsbesten: Florian Sticht und Sandra Nehmeier

Auch unsere weiteren Azubis, Julia Rabus, Alexander Naaß und Marius Würth haben ihre hervorragenden Abschusszeugnisse in Empfang nehmen können.
Wir sind mega stolz auf euch alle!

An der Veranstaltung leider nicht teilnehmen konnte Simon Stengel, der bereits sein Auslandsjahr in Neuseeland begonnen hat.  Viele Grüße auf die andere Seite der Welt, lieber Simon! :-)

Tja, die 2,5 Jahre sind doch eigentlich ganz schnell vergangen...wir freuen uns noch auf viele weitere Jahre mit euch gemeinsam!

Unser Ausbildungsjahrgang von 2015 mit den langersehnten Zeugnissen: Alexander Naaß, Julia Rabus, Marius Würth, Sandra Nehmeier, Florian Sticht
Geschäftsstellenwechsel

Geschäftsstellenwechsel

Wo Arbeite ich? Wie, ich wechsel?

Hi ;)

ich bin Lisa-Maria und ich schreib mal ein wenig über das Thema Geschäftsstellenwechsel.

Bevor ich meine Ausbildung angefangen habe, sind mir oft die Gedanken "Wo genau arbeite ich eigentlich" durch den Kopf gegangen. Als ich erfahren habe, dass wir unseren Arbeitsplatz alle vier Monate "ändern" und im Landkreis verteilt werden, war ich erstmal zwiegespalten.

Ich wusste nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll. Als kleine Info, ich bin noch nicht volljährig und hab weder Auto noch Moped Führerschein. Deswegen hatte ich die Sorge, dass ich irgendwo im Landkreis eingesetzt werde, wo ich keine Möglichkeit habe hinzukommen.

Aber mittlerweile weiß ich, dass sich die Bank bei dem Versetzungsplan Gedanken macht. Die Auszubildenden, die noch nicht die Möglichkeit haben allein irgendwo hinzukommen, werden in Geschäftsstellen versetzt, welche nicht allzu weit vom Wohnort entfernt sind oder eine gute Verkehrsverbindung haben (wie Bus/Bahn). Zudem gibt es oft Kollegen in der Geschäftsstelle, die in der Nähe vom eigenen Wohnort wohnen und mit denen eine Fahrgemeinschaft möglich wäre. So hab ich es auch schon oft geregelt, da ich nicht ständig meine Eltern nerven wollte.

Ich finde der ganze Geschäftsstellenwechsel hat seine Vor- und Nachteile. Nur so lernt man viele neue Abteilungen und Aufgaben kennen, außerdem kann man in den Alltag einer kleinen Dorfgeschäftsstelle und in dem einer großen Hauptstelle schnuppern. Vor meiner Ausbildung konnte ich mir auch nicht vorstellen, wie viele interne Abteilungen es in der Bank gibt – von der Kreditabteilung, über die Vorstandssekretariate, Vertriebssteuerungs- und Marketingabteilung bis hin zur EDV-Abteilung. Durch unseren Versetzungsplan lernen wir möglichst viele der Geschäftsstellen und Abteilungen kennen.

Klar ist es anfangs ungewohnt immer wieder in einer neuen Umgebung zu sein und neue Kollegen zu haben, aber man lebt sich dort sehr schnell ein. Das Beste an dem Wechsel ist meiner Meinung nach das Kennenlernen neuer Kollegen. In jeder Geschäftsstelle lernt man viele neue Leute kennen mit denen man reden, lachen und arbeiten kann. Womöglich entstehen so neue Freundschaften. Es ist auch immer schön, wenn man den Kollegen am Telefon schon persönlich kennt und genau weiß, wen man am Hörer hat.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass der Wechsel einem die vielseitige Ausbildung in der Bank ermöglicht.

Ich bin schon gespannt und freue mich darauf wo ich während meiner Ausbildung noch überall hinkomme. :)

 

Eure

Lisa-Maria  

Durch die regelmäßigen Wechsel lernt man viele Kollegen kennen - Lisa-Maria mit ihrem Kollegen Julian Schmidt aus Treuchtlingen
Praktikum im Studium bei der Raiffeisenbank

Mein Praktikum im Studium

Oder: Was macht man eigentlich so in der Bank?

Ein Praktikum bei der Bank – na ja, also – am Ende des Semesters vor dem Praktikum habe ich noch gedacht, dass das eher trocken wie beim theoretischen Studium bzw. stressig oder sogar langweilig werden könnte. Aber wie auch schon bei meinen vorherigen Prüfungsphasen aber ich war mir sicher, dass ich das Alles durchziehen werde.

Jetzt liegen die ersten Wochen als Praktikant bereits hinter mir und kann sagen, dass das mal gar nicht so ist, wie man es vorstellt. Ehrlich gesagt hätte ich einige der Aufgaben, die ich bekommen habe, ganz und gar nicht mit einer Bank in Verbindung gebracht.  

Eine meiner Sorgen war das lange Sitzen vorm PC. Ich bin Student der Wirtschaftswissenschaften, kenne also die Arbeit am Schreibtisch von meinen Lernphasen zur Genüge. Aber den ganzen Tag vor dem Computer? Das wird doch irgendwann langweilig und anstrengend. Aber genau das Gegenteil war der Fall – ich durfte direkt zu Beginn Einstiegsseiten mit Bildern zu verarbeiten – für Flyer und Heftchen. So richtig Photoshop-mäßig.

Am Anfang hat es etwas gedauert bis ich mich bei den Programmen zurechtfinden konnte, aber danach fühlt man sich auch richtig professionell dabei und merkt manchmal nicht, wie schnell die Zeit vergehen kann. Das klingt für dich bestimmt etwas komisch, aber so ist’s wirklich – man macht sich auch Gedanken oder diskutiert zusammen darüber, wie man etwas gestalten könnte und sitzt auch nicht nur die ganze Zeit am bzw vor dem PC und tippt Rechnungen oder Protokolle ab. Vor Allem wenn man mit Kolleginnen und Kollegen über die eigene Gestaltung einer Startseite diskutiert vergeht die Zeit wie im Flug.

Überhaupt – der Umgang unter den Kollegen ist richtig freundschaftlich und gar nicht distanziert. Ich war wirklich verwundert – es wird kaum gesietzt! Bei der engen Zusammenarbeit darf natürlich der Respekt voreinander nicht fehlen. Doch wir erzählen uns natürlich auch, was man zum Beispiel so am Wochenende gemacht hat. In der Pause gibt es ab und zu auch eine Mädelsrunde – und bestimmt auch Männerrunden.

Aber natürlich arbeitet und leistet man etwas Greifbares und hat immer zu tun, wie zum Beispiel einen offiziellen Brief oder einen  Bericht schreiben – es ist also kein Kinderfasching. Aber trotzdem: Eintönig ist das Leben in der Bank nicht. Man bereitet Veranstaltungen vor und hilft sich gegenseitig, wenn es mal etwas zu tun oder zu tragen gibt. Man muss sich auch keine Gedanken machen, wenn mal etwas nicht passt – ich bin hier das Musterbeispiel – Ich frage gefühlt jede zweite Minute nach, wenn was nicht passt, ich etwas nicht verstehe oder kann, aber die anderen helfen einem immer, und wirken nicht gleich genervt. Mein Praktikum war also ganz anders als gedacht, und bei dir wird es hoffentlich auch so!

Euer

Sinan