Betrugsversuche mit "Rücküberweisungen"

Derzeit findet verstärkt Betrugsversuche mt der sogenannten "Rücküberweisungsmasche" statt.

In dieser werden Fehlüberweisungen durch offiziielle Stellen oder bekannte Unternehmen, z. B. das Finanzamt, Banken oder den Zoll vorgegaukelt, um eine durch den Online-Banking-Nutzer autorisierte Überweisung auszulösen.

Diese Masche besteht bereits seit dem Jahr 2011, doch die Darstellungen werden immer raffinierter. Die Überweisung geht angeblich auf Konten bekannter Unternehmen oder Behörden und wird auf ein Konto mit deutscher IBAN gebucht, um so das Misstrauen des Benutzers zu reduzieren.

Bei derartigen Mails handelt es sich immer um Fälschungen.

Eine andere Variante tritt derzeit im Onlinebanking bei Computern, die bereits mit einem Virus oder Trojaner infiziert sind, auf. Nach der Anmeldung erscheint im Feld der Umsätze ein vermeintlicher Habenumsatz, die angebliche Fehlüberweisung.

Was können Sie im Zweifelsfalle tun?

  • Lösen Sie niemals eine Zahlung aufgrund einer E-Mail aus, wenn diese aus "heiterem Himmel" kommt. Insbesondere Ämter und Banken senden Ihnen keine Zahlungsaufforderung per E-Mail zu
  • Ein Sicherheitsmerkmal ist auch die Anrede in der Mail. Achten Sie hier auf die vollständige und korrekte Schreibweise Ihres Namens
  • Klicken Sie keine Links in E-Mails an
  • Kommt Ihnen eine E-Mail verdächtig vor, so fragen Sie direkt bei der angeblich Absenderstelle beim Support an, ob die Mail wirklich von diesem stammt
  • Seien Sie skeptisch - insbesondere Behörden oder Banken kontaktieren Sie bei Zahlungsaufforderungen nicht per E-Mail
  • Wenden Sie sich an Ihren Bankberater und lassen Sie ggf. Ihren NetKey sperren. Dies gilt insbesondere, wenn Sie die Überweisung bereits ausgeführt haben.  Je schneller Sie uns kontaktieren, desto höher sind die Chancen, die Zahlung noch zu stoppen.
  • Aktualisieren Sie Ihre Virensoftware regelmäßig und führen Sie Virenscans durch